„Frau Merkel, Sie haben 3 Monate Probezeit!“

Die Bundestagswahl ist vorbei, die Koalitionsverhandlungen auch - leider ohne die überfällige Trendwende, ohne die notwendigen Verbesserungen für die Perspektiven junger Menschen am Ausbildungsmarkt.

Damit ignoriert die Politik die Forderungen von Tausenden von Jugendlichen, die wir im Laufe der Kampagnen gefragt haben und von mehreren Hunderten, die unseren Aufruf direkt an die Koalitionsparteien geschickt haben.

Und diese Forderungen sind berechtigt. Die jüngst veröffentlichten Zahlen vom Ausbildungsmarkt liefern die Fakten: 100.000 junger Menschen sind immer noch ohne Ausbildung!

Und deswegen waren wir mit 60 Leuten bei der Kanzlerin, direkt am Kanzleramt und überbrachten ihr unsere überdimensionierte "Glückwunschkarte" zur Wiederwahl. Unsere Botschaft:
„Liebe Frau Merkel, Sie haben drei Monate Probezeit. Dann sehen wir weiter."

Mehr zur Aktion

So wollen wir ihr noch einmal die Situation der Jugend ins Gedächtnis rufen und unsere Forderung nach "Ausbildung für alle" verstärken.

Wir fordern weiterhin:
Endlich ein Grundrecht auf Ausbildung gesetzlich zu verankern und die Ausbildungsumlage durchzusetzen.

Deswegen wollen wir noch mal richtig Druck aufbauen, denn wir befürchten: Das dicke Ende kommt noch...

Wie wir das machen? Ganz einfach, direkt hier von der Webseite aus.

Es geht um zwei Dinge: Wir wollen die Politiker/innen an ihre Verantwortung erinnern und wir wollen, dass möglichst viele von unserer Aktion erfahren und sich daran beteiligen.

Dafür haben wir hier drei unterschiedliche Dinge vorbereitet.

  1. Einen E-Mail-Aufruf, den ihr an die neu gewählte Bundesregierung und den verantwortlichen Arbeitsminister/innen in den Ländern schickt.
  2. Eine E-Card, die ihr an Freunde, Verwandte und Bekannte schicken könnt.
  3. Einen Abreißzettel, den ihr auf der Straße, dem Schulhof, im Betrieb oder überall dort, wo viele Menschen vorbeikommen, aufhängt.

 

Unser Aufruf – wir erinnern die Politiker an ihre Verantwortung!

Zum Aufruf.

 

Schicke eine E-Card an Freunde, Verwandte, Kolleginnen und Kollegen!

Zu den E-Cards.

 

Einfach ausdrucken und überall aufhängen!

Zu den Abreißzetteln.

 

Übrigens: Die erste E-Mail mit unseren Forderungen wurde am 30. September direkt vom Gewerkschaftsrat verschickt – von Monika Brandl, Vorsitzende im Gerkschaftsrat und Frank Bsirske, dem Vorsitzenden von ver.di.

Ihr seht – wir haben prominente Unterstützung bei unseren wichtigen Anliegen. Schickt also massenhaft die Mails mit unseren Forderungen an die Politik – denn es geht um unsere Zukunft!